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<title>Futur</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Futur</span></h1>
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<p>Als <b>Futur</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">tempus futurum</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚die zukünftige Zeit‘</span>) bezeichnet man in der <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatik</a> die <a href="Tempus" title="Tempus">Tempusform</a> eines <a href="Verb" title="Verb">Verbs</a>, die (vor allem) zur Kennzeichnung von <a href="Zukunft" title="Zukunft">Zukünftigem</a> verwendet wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Die in verschiedenen Sprachen als Futur benannten Tempora bezeichnen etwas Unsicheres oder etwas, was noch nicht eingetreten ist. Häufig handelt es sich um etwas, was aus Sicht des Sprechers erwartet oder beabsichtigt wird, wodurch die Grenze zwischen <a href="Tempus" title="Tempus">Tempus</a> und <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a> schwammig wird.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum Beispiel besitzt das <a href="Latein" title="Latein">Lateinische</a> keine eigenen Konjunktivformen für das Futur und einige Formen (z. B. <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">veniam</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚Ich will/werde kommen‘</span>) stimmen mit dem Konjunktiv Präsens überein.
</p><p>Dementsprechend wird in vielen Sprachen die Futurform eines Verbes <a href="Verbalperiphrase" title="Verbalperiphrase">periphrastisch</a> mit einem Modalverb zusammengesetzt oder lässt sich etymologisch aus so einer Konstruktion herleiten.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutsch">Deutsch</h2></div>
<p>Traditionell werden im Deutschen Futur-Konstruktionen mit dem Hilfsverb <i>werden</i> gebildet, und zwar in den Varianten <b>Futur I</b> und <b>Futur II</b>.
</p>
<ul><li>„Marion wird morgen gegen 16:30 Uhr eintreffen.“ (Futur I, <i>futurum simplex</i>, einfache Zukunft)</li>
<li>„Egon wird morgen vor dem Abendessen eingetroffen sein.“ (Futur II, <i>futurum exactum</i>, vorzeitige Zukunft, Vorzukunft)</li></ul>
<p>Beide Formen sind erst in der Spätphase des <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">Mittelhochdeutschen</a> entstanden. Erste Verbreitung lässt sich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts nachweisen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vorher wurde (und wird immer noch, siehe weiter unten) diese Rolle vom <a href="Pr%C3%A4sens" title="Präsens">Präsens</a> eingenommen.
</p><p>Die Form des „Futurs I“ hat die einfache Bedeutung, einen Sachverhalt in der Zukunft zu lokalisieren, während das „Futur II“ die <a href="Vorzeitigkeit" title="Vorzeitigkeit">Vorzeitigkeit</a> eines Ereignisses relativ zu einem zukünftigen Zeitpunkt beschreibt, also ein Verhältnis zwischen zwei Zeitpunkten, die beide in der Zukunft liegen. Andere Sprachen kennen beispielsweise das <i><a href="Englische_Grammatik#Zukunft_(future)" title="Englische Grammatik">future perfect</a></i> (englisch) speziell für zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossene Handlungen.
</p><p>Es ist jedoch nicht unumstritten, ob das deutsche Hilfsverb <i>werden</i> eine rein zeitliche Bedeutung hat; es ist auch vorgeschlagen worden, es in erster Linie als <a href="Modalverb" title="Modalverb">Modalverb</a> zu betrachten, das sich eher indirekt auch auf die Zukunft bezieht.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Handlungen, die in der Vergangenheit einen Zukunftsaspekt hatten (<a href="Prospektiv_(Grammatik)" title="Prospektiv (Grammatik)">Zukunft in der Vergangenheit</a>), werden hingegen mit einer <i>würde</i>- oder <i>sollte</i>-Konstruktion ausgedrückt („Egon war gestern beim Abendessen noch nicht anwesend, er sollte erst nachher eintreffen“).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Futur_I">Futur I</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Futur_I_als_Zukunftstempus">Futur I als Zukunftstempus</h4></div>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Vorschau_zum_Sprechzeitpunkt">Vorschau zum Sprechzeitpunkt</h5></div>
<p>Das Futur I ist im Deutschen seiner Hauptform nach eine Tempusform, die einen Zukunftsbezug ausdrückt.<sup id="cite_ref-Duden-Rn729-731_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duden-Rn729-731-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Beispiel: „Morgen wird Marion gegen 16:30 Uhr eintreffen.“</li></ul>
<p>Dies bedeutet nicht, dass das Zukünftige hauptsächlich durch das Futur I ausgedrückt wird. Die Forschung hat gezeigt, dass diese Beschreibung vor allem am Tempusgebrauch des <a href="Latein" title="Latein">lateinischen</a> Verbs mit seiner streng durchgehaltenen Zeitenfolge, der <i><a href="Consecutio_temporum" title="Consecutio temporum">consecutio temporum</a></i>, orientiert war. Wie eine 1982 an einem repräsentativen Korpus von mündlichen Aussagen (Telefongespräche) durchgeführte Untersuchung ergeben hat, wurde dort „Zukünftiges“ nur in 4,6 % der Fälle mit dem Futur I ausgedrückt, während für das Präsens 76,0 % errechnet wurden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Überdies ist in Aussagen, die bereits einen klaren Zukunftsbezug aufweisen, eine zusätzliche Kennzeichnung der Zukunft im Verb aus sprachökonomischen Gründen unnötig. Die eigentliche <b>Zukunftsform</b> der deutschen Sprache (im Gegensatz zum <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a> oder zum <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französischen</a>) ist also das Präsens:
</p>
<ul><li>Beispiel: „Marion trifft morgen gegen 16:30 Uhr ein.“</li></ul>
<p>Insbesondere wenn das zukünftige Geschehen planmäßig sicher eintreffen wird, ist das Futur I unüblich.<sup id="cite_ref-Duden-Rn735_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duden-Rn735-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Beispiel: „Der Zug geht morgen um 10 Uhr.“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vorschau_mit_Verankerung_in_der_Vergangenheit">Vorschau mit Verankerung in der Vergangenheit</h4></div>
<p>Wenn eine vergangene Zeit betrachtet wird, kann eine Vorschau relativ dazu erfolgen (<a href="Tempus#Relativtempus_als_Tempus_oder_Aspekt" title="Tempus">Relativtempus</a>). Dies erfordert dann eine „Zukunft in der Vergangenheit“, die im Deutschen normalerweise nicht durch das Futur ausgedrückt werden kann, sondern durch andere Konstruktionen, die auch als <a href="Prospektiv_(Grammatik)" title="Prospektiv (Grammatik)">Prospektiv</a> bezeichnet werden. Wenn beispielsweise das Grundtempus einer Erzählung das <a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritum</a> ist, können zukünftige Handlungen auch durch <i>würde</i> oder <i>sollte</i> + Infinitiv ausgedrückt werden:<sup id="cite_ref-Duden-Rn1836-1839_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duden-Rn1836-1839-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Beispiel: „Nun <b>galt</b> es, beim Anbruch des nächsten Tages, die Frage: wer nur, in aller Welt, morgen um 11 Uhr sich <b>zeigen würde</b>; denn morgen <b>war</b> der gefürchtete Dritte.“ (Heinrich v. Kleist: <i>Die Marquise von O …</i>)</li></ul>
<p>In Texten mit historischem Präsens als Grundtempus dient jedoch die Futurform zur Vorschau von einem vergangenen Zeitpunkt aus.<sup id="cite_ref-Duden-Rn729-731_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Duden-Rn729-731-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Beispiel: „Kolumbus entdeckt 1492 Amerika. Er wird lange Zeit glauben, dass er einen neuen Seeweg nach Indien entdeckt habe.“</li></ul>
<p>Im Präteritum hingegen stünde hier die würde-Konstruktion: „Kolumbus entdeckte 1492 Amerika. Er würde lange Zeit glauben, dass er einen neuen Seeweg nach Indien entdeckt hätte.“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Modales_Futur">Modales Futur</h4></div>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Vermutung">Vermutung</h5></div>
<p>Das Futur I kann sich auch auf einen Sachverhalt beziehen, der zum Sprechzeitpunkt noch oder schon aktuell ist. Er drückt dann meist eine Vermutung (modale Komponente) aus.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beispiele:
</p>
<ul><li>„Der Wähler wird sich fragen, wen er noch wählen kann.“ (= „Ich vermute, dass der Wähler sich fragt, ….“)</li>
<li>„Das wird schon seine Richtigkeit haben.“ (= „Das ist vermutlich richtig.“)</li></ul>
<p>Im Gegensatz zum temporalen Futur I kann das modale Futur nicht durch Präsensformen ersetzt werden.<sup id="cite_ref-Duden-Rn736_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duden-Rn736-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Aufforderung">Aufforderung</h5></div>
<p>Die Form des „Futurs I“ (in der zweiten Person) wird auch als Aufforderung verwendet:
</p>
<ul><li>„Du wirst dein Mittagessen aufessen.“</li></ul>
<p>oder als auffordernde Frage, die aber mit der Vorschau verschmilzt:
</p>
<ul><li>„Wirst du doch dein Mittagessen aufessen?“</li>
<li>„Du wirst doch dein Mittagessen aufessen!“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Futur_II">Futur II</h3></div>
<p>Das Futur II (auch: <i>Futurum exaktum</i><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <i>Futurperfekt</i><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) drückt die <a href="Vorzeitigkeit" title="Vorzeitigkeit">Vorzeitigkeit</a> einer Handlung in der Zukunft aus. Will man ausdrücken, dass von zwei Handlungen A und B, die beide in der Zukunft liegen, Handlung A vor Handlung B beginnt, dann wird dazu in der Schriftsprache B im Futur I und A im Futur II ausgedrückt. Relativ zu B liegt A also in der Vergangenheit, weswegen das Futur II bisweilen auch Perfektfutur, Futur im Perfektstamm oder anteriores Futur genannt wird. Die Dauer oder Abgeschlossenheit der Handlungen spielt dabei keine Rolle. Es kann sich also auch um Ereignisse handeln oder die früher einsetzende Handlung kann die später einsetzende überdauern.
</p><p>Beispiele:
</p>
<ul><li>„Wenn dann irgendwann einmal diese oder jene Ursache passiert sein wird (Fut. II), wird danach deren Folge einsetzen (Fut. I).“</li>
<li>„Wenn ich meinen Führerschein gemacht haben werde (Fut. II), werde ich als erstes einmal allein nach Paris fahren (Fut. I).“</li></ul>
<p>Umgangssprachlich werden vorzeitige Handlungen in der Zukunft, da sie ja relativ zur Haupthandlung in der Zukunft in der Vergangenheit liegen, auch durch das <a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> ausgedrückt:
</p>
<ul><li>„Nächstes Jahr um diese Zeit habe ich meinen Führerschein gemacht.“</li></ul>
<p>statt
</p>
<ul><li>„Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich meinen Führerschein gemacht haben.“</li></ul>
<p>Diese Konstruktionen zeigen Übergänge in Richtung des Ausdrucks einer Vermutung, sie sind mindestens formgleich mit <i>werden</i> als einem <a href="Modalverb" title="Modalverb">Modalverb</a>. Auf die Frage „Warum hat er den Unfall nicht bemerkt?“ kann man eine Mutmaßung ausdrücken als: „Er wird geschlafen haben.“ Durch Einfügung des Adverbs <i>wohl</i> kann der Vermutungscharakter noch verdeutlicht werden: „Er wird wohl geschlafen haben.“ Entsprechend kommt das Futur II auch in rhetorischen Fragen zur Anwendung: „Was wird er sich dabei schon gedacht haben?“ In diesen Beispielen besteht kein Bezug auf eine zukünftige Zeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Andere_Sprachen">Andere Sprachen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Latein">Latein</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Coniugatio_periphrastica" title="Coniugatio periphrastica">Coniugatio periphrastica</a>, <a href="Consecutio_temporum" title="Consecutio temporum">Consecutio temporum</a> und <a href="Lateinische_Konjugation" title="Lateinische Konjugation">Lateinische Konjugation</a></div>
<p>Auch das Lateinische besitzt wie das Deutsche ein Futur I und Futur II. Das Präsens bezeichnet vereinzelt auch Handlungen in der Zukunft (<i>Quamquam ad te cras venio</i> „Obwohl ich morgen zu dir komme“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), aber die Regeln der <i><a href="Consecutio_temporum" title="Consecutio temporum">consecutio temporum</a></i> werden wesentlich strenger befolgt. Im Gegensatz zum Deutschen werden die Formen nicht analytisch gebildet, sondern durch das Hinzufügen eines Tempuszeichens an den Präsensstamm ausgedrückt. Eine Besonderheit ist das Fehlen einer Konjunktiv-Form, weshalb in Nebensätzen, die eine solche Form erfordern würden, entweder auf den Konjunktiv Präsens oder auf eine periphrastische Form des Futurs (<i>siehe</i> <a href="Coniugatio_periphrastica" title="Coniugatio periphrastica">Coniugatio periphrastica</a>) zurückgegriffen werden muss.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Futur" class="extiw external" title="wikt:Futur">Wiktionary: Futur</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Zukunft" class="extiw external" title="wikt:Zukunft">Wiktionary: Zukunft</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/futur" class="extiw external" title="wikt:futur">Wiktionary: futur</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Östen Dahl: <i>Tense and Aspect Systems</i>, Blackwell, 1985, S. 105.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Östen Dahl: <i>Tense and Aspect Systems.</i> Blackwell, 1985, S. 106–109.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Leiss: <i>Zur Entstehung des neuhochdeutschen analytischen Futurs.</i> In: Rudolf Schützeichel (Hrsg.): <i>Sprachwissenschaft</i>, Band 10, 1985, S. 250.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. z. B.: Cathrine Fabricius-Hansen: <i>Tempus fugit. Über die Interpretation temporaler Strukturen im Deutschen.</i> Schwann, Düsseldorf 1986, S. 141 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Duden-Rn729-731-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Duden-Rn729-731_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Duden-Rn729-731_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Duden, Die Grammatik.</i> 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 729–731.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ruth Brons-Albert: <i>Die Bezeichnung von Zukünftigem in der gesprochenen deutschen Standardsprache.</i> Tübingen 1982.</span>
</li>
<li id="cite_note-Duden-Rn735-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Duden-Rn735_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Duden, Die Grammatik.</i> 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 735 und 1840.</span>
</li>
<li id="cite_note-Duden-Rn1836-1839-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Duden-Rn1836-1839_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Duden, Die Grammatik.</i> 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 1836–1839.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Kessel/Reimann: <i>Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache.</i> Fink, Tübingen 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S. 82.</span>
</li>
<li id="cite_note-Duden-Rn736-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Duden-Rn736_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Duden, Die Grammatik.</i> 7. Auflage. 2005, ISBN 3-411-04047-5, Rn. 736.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Futurum_exaktum"><i>Futurum exaktum</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ludger_Hoffmann" title="Ludger Hoffmann">Ludger Hoffmann</a>: <i>Deutsche Grammatik. Grundlagen für Lehrerausbildung, Schule, Deutsch als Zweitsprache und Deutsch als Fremdsprache.</i> Erich Schmidt Verlag, Berlin 2016, S. 251.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Marcus Cornelius Fronto, <i>Ad M. Caesarem et Invicem</i> 4.ind.1.1</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste erweiterte-navigationsleiste navigation-not-searchable center erw-nav-farbschema-blau" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf"><a href="Konjugation_(Grammatik)" title="Konjugation (Grammatik)">Konjugation</a> in der <a href="Deutsche_Grammatik" title="Deutsche Grammatik">deutschen Grammatik</a><div class="erweiterte-navigationsleiste-quicklinks" style="float:left; font-weight:normal; font-size:75%; margin-left:1em; margin-right:2em; display:none;"><span title="Vorlage anzeigen">V</span> – <span title="Diskussion anzeigen">D</span></div></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content" style="clear:left">
<table class="wikitable erw-nav-zebra" style="width:100%;margin:0;text-align:left;font-size:95%;margin-top:.1em;margin-bottom:.0em;">
<tbody><tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Tempus" title="Tempus">Tempus</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Pr%C3%A4sens" title="Präsens">Präsens</a> |
<a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritum (Imperfekt)</a> |
<a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> |
<a href="Plusquamperfekt" title="Plusquamperfekt">Plusquamperfekt</a> |
<a class="mw-selflink-fragment" href="#Futur_I">Futur I</a> |
<a class="mw-selflink-fragment" href="#Futur_II">Futur II</a><br>
tendenziell umgangssprachlich: <a href="Doppeltes_Perfekt" title="Doppeltes Perfekt">Doppeltes Perfekt</a>, <a href="Doppeltes_Plusquamperfekt" title="Doppeltes Plusquamperfekt">Doppeltes Plusquamperfekt</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Numerus" title="Numerus">Numerus</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Singular" title="Singular">Singular</a> |
<a href="Plural" title="Plural">Plural</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Indikativ" title="Indikativ">Indikativ</a> |
<a href="Konjunktiv_im_Deutschen" title="Konjunktiv im Deutschen">Konjunktiv</a> |
<a href="Imperativ_(Modus)" title="Imperativ (Modus)">Imperativ</a><br><a href="Infinitiv" title="Infinitiv">Infinitiv</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Diathese_(Linguistik)" title="Diathese (Linguistik)">Genus verbi</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Aktiv_und_Passiv_im_Deutschen" title="Aktiv und Passiv im Deutschen">Aktiv und Passiv im Deutschen</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Person_(Grammatik)" title="Person (Grammatik)">Person</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Person_(Grammatik)" title="Person (Grammatik)">1., 2. und 3. Person</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Infinite_Verbform" title="Infinite Verbform">Infinite Verbformen</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Infinitiv" title="Infinitiv">Infinitiv</a> |
<a href="Inflektiv" title="Inflektiv">Inflektiv („Erikativ“)</a> |
<a href="Partizip" title="Partizip">Partizip</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Aspekt_(Linguistik)" title="Aspekt (Linguistik)">Aspekt</a></b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Am-Progressiv" title="Am-Progressiv">am-Progressiv</a> (noch nicht sicher etabliert), <a href="Absentiv" title="Absentiv">Absentiv</a> (umstritten)
</p>
</td></tr>
</tbody></table></div></div>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf"><a href="Tempus" title="Tempus">Tempora</a> (Zeiten)</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Aorist" title="Aorist">Aorist</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Futur</a> (Futur I, Futur II) |
<a href="Imperfekt" title="Imperfekt">Imperfekt</a> |
<a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> |
<a href="Plusquamperfekt" title="Plusquamperfekt">Plusquamperfekt</a> |
<a href="Pr%C3%A4sens" title="Präsens">Präsens</a> |
<a href="Pr%C3%A4teritum" title="Präteritum">Präteritum</a>
</p><p><i>Englisch:</i><br>
<a href="Past_Perfect_Simple" title="Past Perfect Simple">Past Perfect Simple</a> |
<a href="Simple_Past" title="Simple Past">Simple Past</a>
</p><p><i>Französisch:</i><br>
<a href="Futur_compos%C3%A9" title="Futur composé">Futur composé</a> |
<a href="Futur_simple" title="Futur simple">Futur simple</a> |
<a href="Imparfait" title="Imparfait">Imparfait</a> |
<a href="Pass%C3%A9_compos%C3%A9" title="Passé composé">Passé composé</a> |
<a href="Pass%C3%A9_r%C3%A9cent" title="Passé récent">Passé récent</a> |
<a href="Pass%C3%A9_simple" title="Passé simple">Passé simple</a>
</p><p><i>Griechisch:</i><br>
<a href="Paratatikos" title="Paratatikos">Paratatikos</a>
</p>
</div></div>
</div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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